By Dr. Helmut Fuchs, Dr. Susanne Reindl (auth.)

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Read or Download Strafrecht, Besonderer Teil I: Delikte gegen den Einzelnen (Leib und Leben, Freiheit, Ehre, Privatsphäre, Vermögen) PDF

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Molossische und Bakcheische Wortformen in der Verskunst der Griechen und Römer

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication data mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

Institutioneller Wandel durch Lernprozesse: Eine neo-institutionalistische Perspektive

Die Autorin widmet sich mit dem Thema des institutionellen Wandels einer zentralen Frage der gegenwärtigen politikwissenschaftlichen Forschung. Aufbauend auf neo-institutionalistische Ansätze untersucht sie einen neuen und derzeit besonders intensiv diskutierten Aspekt institutionellen Wandels: das institutionelle Lernen zwischen Staaten.

Technologie von Unternehmenssoftware: Mit SAP-Beispielen

Unternehmenssoftware - das sind operative Anwendungssysteme wie ERP-Systeme, analytische Systeme wie info Warehouse-Systeme und Planungssysteme wie provide Chain Management-Systeme. Das Buch beschreibt ihre Technologie und Modellierungskonzepte. Außerdem die Integrationstechniken Portal, XML, Web-Services, Message-Broker und enterprise method Management-Systeme, um mehrere Systeme zu einer Systemlandschaft zusammenzuschließen.

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A fährt mit einem LKW-Zug, dessen Anhänger eine erkennbar unzureichend befestigte Hinterachse aufweist, nachts auf einer stark frequentierten Autobahn. Infolge Unaufmerksamkeit fährt er auf einen Kleinwagen auf und tötet dessen Fahrer X. 25. A feiert in feucht-fröhlicher Runde. Es ist vereinbart, dass seine Frau ihn nach der Feier abholt und mit ihrem Auto nach Hause führt.

III. Fahrlässige schwere Körperverletzung (§ 88 Abs 4) A. Struktur Nach Abs 4 Fall 1 wird die Tat strenger bestraft, wenn sie eine schwere Körperverletzung zur Folge hat. Damit wird eine Erfolgsqualifikation normiert, für deren Eintritt Erster Teil: Delikte gegen Leib und Leben 25 Fahrlässigkeit genügt (§ 7 Abs 2), aber auch erforderlich ist. Zur Strafbarkeit ist daher notwendig, − dass die schwere Folge auch tatsächlich eintritt, − dass sich die objektive und die subjektive Sorgfaltswidrigkeit auch auf die schwere Folge beziehen und − dass die schwere Folge dem sorgfaltswidrigen Verhalten objektiv und subjektiv zurechenbar ist.

EINDRINGLICHKEIT Eindringlich ist das Verlangen, wenn es klar und deutlich und nicht bloß beiläufig, sondern beharrlich geäußert wird. Das Merkmal der Eindringlichkeit verlangt ein „besonderes psychologisches Zudringen“ des Opfers gegenüber dem Täter. Daran wird es bei einem Tötungsverlangen mangeln, das gegenüber einer fremden Person geäußert wird. Aber auch dem im momentanen Alkohol- oder Drogenrausch geäußerten Tötungswunsch ebenso wie dem aufgrund einer vorübergehenden Depression geäußerten Verlangen fehlt es idR nicht nur an der Ernstlichkeit, sondern auch an der erforderlichen Eindringlichkeit.

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