By Otto Benkert, Martin Hautzinger, Mechthild Graf-Morgenstern

Nahezu alle Mitarbeiter im Gesundheitswesen, die Patienten mit psychischen Störungen betreuen, bedürfen Kenntnisse zur medikamentösen Therapie der unterschiedlichen Erkrankungen. Bei der Behandlung einer psychischen Erkrankung gibt es kein strenges „entweder – oder“ mehr, Psychotherapie und Psychopharmakotherapie gehen Hand in Hand.

Umso wichtiger ist das Wissen rund um Medikamentengruppen, Wirkweisen, Nebenwirkungen und Kontraindikationen – auch dann, wenn guy selber keine Medikamente verschreibt.

Dieser Leitfaden richtet sich ganz speziell an psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeuten, die sich ein grundlegendes Verständnis und Wissen zu Psychopharmaka aneignen wollen. Dabei wird besonderer Wert darauf gelegt, dass die Leser die tatsächlich relevanten Informationen in einer angemessenen Wissenstiefe erhalten.

Die Neuauflage wurde grundlegend aktualisiert und auf die Bedürfnisse der psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten hin überarbeitet.

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Diese Vermutungen stellen aber eher Vorurteile dar, denn die bislang vorliegenden Befunde zur Kombination von Pharmakotherapie und Psychotherapie bzw. zur anfänglichen Pharmakotherapie und späteren Psychotherapie widersprechen dieser Behauptung. Es muss zusätzlich hervorgehoben werden, dass die empirische Befundlage zu dieser Hypothese nicht stark ist und keine abschließende Bewertung, schon gar nicht für alle Störungsbereiche bzw. alle Medikamentengruppen, erlaubt. Psychotherapeuten befürchten oft, dass sich Patienten durch die Empfehlung zur Einnahme von Psychopharmaka abgewertet, abgeschoben oder unverstanden vorkommen und darüber hinaus ungünstige Auswirkungen auf die TherapeutenPatienten-Beziehung entstehen.

5 Checkliste – 28 Literatur – 29 O. 1 Information und Aufklärung 3 Für eine erfolgreiche Pharmakotherapie ist valide und zuverlässige Information äußerst wichtig: für Therapeuten, um nach dem neusten Stand behandeln zu können, und für Patienten, um umfassend über Wirkungsweise und Risiken informiert zu sein.  B.  a. 1 Informationen für Therapeuten Erfahrene Therapeuten wenden bevorzugt Medikamente an, mit denen sie eigene Erfahrungen erworben haben. Das betrifft therapeutisch erwünschte Eigenschaften ebenso wie unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Wechselwirkungen.

Oft kommt eine Medikation dem subjektiven Krankheitsverständnis der Patienten entgegen. Sie können sich als »richtig« (organisch) krank erleben, was im Verlauf jedoch die Möglichkeit eröffnet, allmählich ein psychobiologisches Modell und damit auch den Wert von Lernen, Selbstkontrolle, also Psychotherapie, zu erarbeiten. Die Kombination aus Pharmakotherapie und Psychotherapie hat folglich einen synergistischen Effekt, der sich meist günstig auf den Therapieerfolg und den längerfristigen Therapieverlauf auswirkt.

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