By Eric Karstens, Jörg Schütte

Das Fernsehen ist Leitmedium der Gegenwart – daran hat vorerst auch der increase des Internets nichts ändern können. Mit Fernsehen wird Politik gemacht, und es beeinflusst unser kulturelles Bewusstsein in hohem Maße. Die elektronischen Medien mit ihrem Kernbereich Fernsehen sind zugleich ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und eine hochspezialisierte Industrie. Sie zu erforschen, setzt detailliertes Hintergrundwissen voraus; in ihnen zu arbeiten, erfordert spezifische professionelle Qualifikationen. Die dritte Auflage dieses 1999 erstmals erschienenen Standard-werks entschlüsselt das komplexe process hinter den Bildschirmen und stellt dabei den Zusammenhang zwischen den verschiedenen Arbeits- und Themenbereichen innerhalb eines Senders her. Das „Praxishandbuch Fernsehen“ erklärt die juristischen Feinheiten und betriebswirtschaftlichen Besonderheiten der Organisationen, beschreibt die Medienpolitik der Parteien und Konzerne, untersucht das Umfeld des Marktes und der Werbung und betrachtet aus der Perspektive der Macher die verschiedenen Programm-Genres und die kreativen Prozesse bei der Programm-Arbeit. Ein neuer Abschnitt fasst die politischen, technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der digitalen Welt und des Internets an das klassische Fernsehen zusammen.

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Vor allem Spartenkanäle brauchen nicht die gesamte Bandbreite in ihrem Programm abzubilden, aber an Vollprogramme werden auf diese Weise inhaltlich und qualitativ trotzdem recht hohe Anforderungen gestellt. Andererseits sind Informationssendungen für die meisten privaten Vollprogramme längst Aushängeschilder und Reichweitenbringer geworden, auf die sie vermutlich selbst dann nicht verzichten würden, wenn das Gesetz sie nicht verlangen würde. Trotzdem sei dahingestellt, ob sich die teilweise recht hochrangigen Nachrichten- und Informationssendungen der Privaten auch ohne diese Vorschrift überhaupt entwickelt und etabliert hätten.

4 Europäisches Recht Und als sei dieser Wirrwarr von Gesetzen und Kontrollorganen noch nicht kompliziert genug, spielt überdies das europäische Recht eine Rolle für die deutsche Medienlandschaft. Innerhalb der EU-Kommission sind alleine vier verschiedene Generaldirektionen (GD) aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit dem Fernsehen befasst: • • • • GD IV: Wettbewerb GD X: Information, Kommunikation, Kultur und audiovisuelle Medien GD X: Telekommunikation und Informationsmarkt GD XV: Binnenmarkt Besonders wichtig ist dabei zunächst einmal die Richtlinie "Fernsehen ohne Grenzen", die drei Hauptziele verfolgt: Die nationalen Vorschriften zu Werbung, Sponsoring und Teleshopping zu harmonisieren, die europaweite Verbreitung von TV-Prograrnmen zu ermöglichen, und die Produktion und den Vertrieb europäischer Film- und Fernsehproduktionen zu fördern.

Zum einen bezieht es sich auf das gesamte Fernsehangebot in Deutschland, also einschließlich aller öffentlich-rechtlichen Programme. Kritiker dieser Regelung wenden ein, dass die ÖffentlichRechtlichen zur Binnenpluralität verpflichtet sind und deshalb eigentlich nicht mit dem Angebot der kommerziellen Veranstalter in einen Topf geworfen werden dürften. Denn allein diese Tatsache verringert unter heutigen Bedingungen die Gefahr, dass ein privates Unternehmen die Grenze erreicht. Hinzu kommt, dass Zuschauer ab 3 Jahre gewertet werden, aber nicht die Kernzielgruppe des Privatfernsehens, nämlich Erwachsene zwischen 14 und 49 Jahren.

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