By Hubertus Mynarek

Show description

Read Online or Download Ökologische Religion - Ein neues Verständnis der Natur PDF

Similar religion books

Roots of Religious Extremism, the: Understanding the Salafi Doctrine of AL-Wala' Wal Bara'

One of many concerns in modern Islamic inspiration which has attracted huge realization among Muslim students and in the Muslim group is the legitimate and acceptable perspective of Muslims to relationships with non-Muslims. a huge resource of misunderstanding and controversy with reference to this dating comes from the allegation that Muslims needs to reserve their love and loyalty for fellow Muslims, and reject and claim battle at the remainder of humanity — so much acutely noticeable during the Islamic proposal of Al-Wala' wal Bara' (WB) translated as “Loyalty and Disavowal”, which seems to be valuable within the ideology of contemporary Salafism.

Book of Religion & Empire

This can be an actual replica of a publication released prior to 1923. this isn't an OCR'd publication with unusual characters, brought typographical error, and jumbled phrases. This ebook could have occasional imperfections akin to lacking or blurred pages, negative photos, errant marks, and so on. that have been both a part of the unique artifact, or have been brought through the scanning technique.

Extra resources for Ökologische Religion - Ein neues Verständnis der Natur

Sample text

Alle E r h a l t u n g . . « Der Selbstwert der Tiere und Pflanzen, dessentwegen ihnen auch vom Menschen Eigenrechte zugebilligt werden müssen, besteht darin, »daß der Organismus nicht dazu da ist, um Stoffwechsel zu treiben, sondern daß Stoffwechsel von ihm betrieben wird, auf daß diese besondere Lebensform in Individuen wirklich sei, da sei. Der Organismus betreibt Stoffwechsel, damit seine spezifische Seinsweise in Einzelwesen sich eine Weile lang in der Erscheinung behaupten kann. Das besondere Gebilde, das hier und jetzt als diese Pflanze, jenes Tier vor uns ist, ist als Ganzes mehr als die Ordnung von Prozessen, die es am Leben e r h ä l t .

In der religiösen Lebensgestimmtheit sind wir ohnehin ursprünglich mit allem Leben, mit Tieren und Pflanzen, brüderlich-schwesterlich vereint. Wir - das ist ein immer wieder beobachtetes Phänomen - sprechen unwillkürlich mit ihnen, reden sie an, und sie fühlen sich zu den sich wohlwollend verhaltenden Menschen hingezogen. Insofern drückte Franz von Assisi, der mit den Kreaturen redete, nur eine natürliche religiöse Bewußtseinshaltung und -gesinnung aus. Ontisch sind Tiere und Pflanzen sozusagen religiöser als der Mensch, weil sie unausweichlich mit ihrem Sein auf ihren letzten Ursprung, auf das hervorbringende Prinzip der Natur bezogen sind.

Heute empfinden viele wieder das von innen heraus Gesetzmäßige, Planvolle, Harmonische des Kosmos und der lebendigen W e l t . . sachlich auf Grund eines verfeinerten Gefühls für Gleichgewicht, Stil, Rhythmus. Was so in sich und mit seiner Umwelt ausgeglichen ist und dabei so deutlich eigenen >Stil< verrät, wie eine Birke, ein Falke, ein Kristall, das hat ebensowenig mit >Zufall< zu tun wie der Bauplan und Werdegang einer Blüte, eines Wirbeltieres, einer Biene, eines Kunstwerkes, eines mathematischen Axioms, eines Planetensystems oder des Elektronengefüges in einem A t o m .

Download PDF sample

Rated 4.43 of 5 – based on 16 votes