By Martin Okrusch, Siegfried Matthes

Diese Einführung in die spezielle Mineralogie, Petrologie, Geochemie und Lagerstättenkunde auf genetischer Grundlage konzentriert sich auf wesentliche Inhalte des Fachgebietes, die aber eingehend behandelt und durch zahlreiche Abbildungen verständlich gemacht werden. Grundkenntnisse in Physik, Chemie und allgemeiner Geologie werden vorausgesetzt. Zahlreiche Hinweise auf die technische Bedeutung von Mineralen, Gesteinen und Erzen bereichern das Lehrbuch. Das Werk spiegelt die langjährigen Erfahrungen der Autoren wider. Es ist in idealer Weise auf den Unterricht an Universitäten zugeschnitten und bietet wichtige Lernhilfen in den geowissenschaftlichen Diplom-, BSc- und MSc-Studiengängen.

Der Inhalt der nine. Auflage wurde gründlich überarbeitet und auf einen modernen wissenschaftlichen Stand gebracht. Das einführende Kapitel wurde in die Kapitel Kristalle, Minerale und Gesteine aufgeteilt und erweitert. Zahlreiche neue Abbildungen, darunter mehrere in Farbe sind dazu gekommen und tragen zum Verständnis des Textes bei. Das bewährte structure und structure wurde beibehalten.

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5, S. 174f ), beobachtet man unternormale, bei Mineralen mit hoher Doppelbrechung, z. B. beim Epidot (Abschn. 2, S. 154f), übernormale Interferenzfarben. Abb. 31. Interferenzmuster eines Quarzkeils mit monochromatischem Licht. a Wenn der Gangunterschied ein ganzzahliges Vielfaches der Wellenlänge Γ = iλ ist, interferieren die schnelle und die langsame Welle im Analysator destruktiv, so dass es zur Auslöschung kommt. Ist dagegen Γ = (i + ½)λ , so interferieren beide Wellen konstruktiv, so dass das Licht den Analysator mit maximaler Intensität verlässt.

In idealen Ionenkristallen, wie z. B. im Halit (Steinsalz) NaCl, sind die Kationen, hier Na+, und die Anionen, hier Cl–, weitgehend als starre Kugeln ausgebildet, deren Elektronenhüllen sich nicht überlappen. Dieser Tatbestand lässt sich aus der Elektronendichte-Verteilung ableiten (Abb. 14a). Aus den Abständen ihrer Mittelpunkte kann man für die Anionen und Kationen jeweils Ionenradien berechnen (s. Anhang, Abb. A1, S. 639). Die Ionen streben eine dichte Packung an, wobei je nach Ionengröße unterschiedliche Koordinationen auftreten.

189ff), und (d) Transformationen durch Änderung des Bindungscharakters, wie das bei der Umwandlung Graphit ↔ Diamant der Fall ist. Bei der Schichtstruktur des Graphits kennen wir darüber hinaus noch Unterschiede nach der Stapelfolge: Der hexagonale Graphit-2H weist eine Zweier-, der trigonale Graphit-3R eine Dreierperiode auf. Diesen speziellen Fall der Polymorphie, der auch bei den Schichtsilikaten (Abschn. 5, S. 169ff) eine wichtige Rolle spielt, bezeichnet man als Polytypie. Beispiele für polymorphe Minerale sind rhombischer und monokliner Schwefel S, Graphit und Diamant C, Calcit und Aragonit Ca[CO3], die SiO2-Polymorphen Tiefquarz, Hochquarz, Tridymit, Cristobalit, Coesit und Stishovit.

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