By Christof Schmid, Alois Philipp

Die extrakorporale Zirkulation wird angewendet, um w?hrend einer Herzoperation und bei Herz-Lungen-Versagen die Herz-Kreislauf-Funktion aufrecht zu erhalten. Der Leitfaden vermittelt einen ?berblick ?ber Grundlagen und Anwendung. Alle g?ngigen Verfahren – Herz-Lungen-Maschine, miniaturisierte Herz-Lungen-Maschine, extrakorporale Membranoxygenation, Pumpless Extracorporeal Lung Assist – werden anschaulich beschrieben. Die physiologischen Grundlagen werden ebenso behandelt wie m?gliche Komplikationen und aktuelle Entwicklungen auf diesem Gebiet.

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Ein katastrophaler Anstieg des Pumpdrucks z. B. bei abgeknicktem Schlauchsystem ist daher (im Gegensatz zur Rollerpumpe) nicht möglich. Aufgrund der Vor-/Nachlastsensitivität ist jedoch neben der Überwachung des Liniendrucks auch eine Messung des Pumpflusses notwendig, die elektromagnetisch oder dopplersonografisch erfolgen kann. Zentrifugalpumpen können einen Vorwärtsdruck bis über 900 mmHg, aber nur einen Sog von 400–500 mmHg generieren. Dies bedingt geringere Kavitationsphänomene und weniger Gasembolien/Mikroembolien im Vergleich zu den Rollerpumpen.

Die Membran dieser sog. mikroporösen Kapillarmembranoxygenatoren besteht zumeist aus Polypropylen, einem hydrophoben Material, das 0,03– 0,07 μm große Poren enthält, welche 50% der Membranoberfläche durchsetzen. Der Gastransport erfolgt in freier Diffusion durch die Poren, das Blut steht somit in direktem Kontakt zum Gas. Da die Membranoberfläche hydrophob und die Poren klein sind, erfolgt jedoch keine Ultrafiltration des Wassers, Gasphase und Serum bleiben getrennt. Übersteigt der Gasdruck in den Kapillaren denjenigen im Blut, kommt es zum Gasübertritt durch die Mikroporen.

Der Antikörper, zumeist ein IgG, erkennt den H-PF 4 und aktiviert die Thrombozyten über den Fc-Rezeptor, wodurch eine Thrombozytenaggregation entsteht. Trotz der Thrombozytopenie sind Blutungskomplikationen eher selten, während Thrombosen (»white clots«) in arteriellen und venösen Gefäßen in 50–75% der Fälle beschrieben sind (Greinacher et al. 2003). Die HIT II ist eine lebensbedrohliche Komplikation mit einer Sterblichkeit von über 20%. Patienten mit einem HIT-II-Syndrom dürfen kein Heparin erhalten, d.

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