By Manuela Kohl (auth.)

Seitdem Museen dem Ökonomisierungsdruck unterliegen und sich Wettbewerbsvorteile nicht nur gegenüber anderen Museen, sondern auch gegenüber Freizeiteinrichtungen jeder artwork erarbeiten müssen, ist Besucherforschung ein zentrales Mittel für die Entwicklung von Museumsmarketing und Museumspädagogik.

Manuela Kohl setzt sich mit Lebensstiltheorien und kunstsoziologischen Studien auseinander und analysiert die Präferenzen der Besucher in Hinsicht auf Hobbys, Interessen und Einstellungen. Hierbei stützt sie sich auf umfassendes empirisches Datenmaterial, das in Museen für Kunst der Klassischen Moderne und für zeitgenössische Kunst erhoben wurde. Es entsteht ein Besucherprofil, das nicht nur Merkmale wie adjust, Geschlecht und Bildungsniveau, sondern auch den Lebensstil der Besucher berücksichtigt und wichtige Orientierungspunkte für Museumsorganisation und Kulturmanagement bietet.

Show description

Read Online or Download Kunstmuseen und ihre Besucher: Eine lebensstilvergleichende Studie PDF

Similar german_14 books

Molossische und Bakcheische Wortformen in der Verskunst der Griechen und Römer

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book information mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

Institutioneller Wandel durch Lernprozesse: Eine neo-institutionalistische Perspektive

Die Autorin widmet sich mit dem Thema des institutionellen Wandels einer zentralen Frage der gegenwärtigen politikwissenschaftlichen Forschung. Aufbauend auf neo-institutionalistische Ansätze untersucht sie einen neuen und derzeit besonders intensiv diskutierten Aspekt institutionellen Wandels: das institutionelle Lernen zwischen Staaten.

Technologie von Unternehmenssoftware: Mit SAP-Beispielen

Unternehmenssoftware - das sind operative Anwendungssysteme wie ERP-Systeme, analytische Systeme wie information Warehouse-Systeme und Planungssysteme wie provide Chain Management-Systeme. Das Buch beschreibt ihre Technologie und Modellierungskonzepte. Außerdem die Integrationstechniken Portal, XML, Web-Services, Message-Broker und enterprise approach Management-Systeme, um mehrere Systeme zu einer Systemlandschaft zusammenzuschließen.

Extra info for Kunstmuseen und ihre Besucher: Eine lebensstilvergleichende Studie

Sample text

H. die unendlichen M6glichkeiten des Erlebens sind auf eine tibersichtliche Zahl von Routinen reduziert. Zur Interpretation dieser Gruppiemngen sind kulturgeschichtliches Wissen und eigene kulturelle Erfahrungen unentbehrlich: nur Angeh6rige einer Kultur, oder wie Schulze sie nennt, Angeh6rige einer Deutungsgemeinschaft, k6nnen Zeichenensembles abgrenzen und mit Bedeutungen verbinden. AuBenstehende, also Angeh6rige einer anderen Kultur, sehen keine Zusammenh~inge zwischen diesen verschiedenen Freizeitinteressen.

Schulze,Gerhard(2000) S. 308-310. 104Schulze,Gerhard(2000) S. 312-313. 38 Auffallend ist, dass Schulze im Selbstverwirklichungsmilieu den Mittelpunkt vieler sozialer Bewegungen lokalisiert. Beispielsweise hatten die Grtinen und die Friedensbewegung zum Zeitpunkt der Erhebung Mitte der 80er Jahre die meisten Anh~ingerlnnen im Selbstverwirklichungsmilieu. Ein GroBteil des Selbstverwirklichungsmilieus, n~imlich 22 Prozent, lebt noch bei den Eltem, womit sich auch der hohe Anteil an Auszubildenden erkl~irt.

79. ll5 Vgl. Spellerberg,Annette (1996) S. 80-91. 43 Clusteranalysen erm6glichten nach den Faktorenanalysen eine Extraktion von Lebensstiltypen. 2 Lebensstiltypen fiir West- und Ostdeutschland Aufgrund der unterschiedlichen Anzahl von Befragten im Westen und Osten und aufgrund der Annahme, dass es sich [1993] bei West- und Ostdeutschland noch um zwei heterogene Teilgesellschaften und nicht um eine zusammengewachsene Gesellschaft handelt, hat Spellerberg die Daten getrennt analysiert.

Download PDF sample

Rated 4.26 of 5 – based on 50 votes