By Christoph Butterwegge, Bettina Lösch, Ralf Ptak (auth.)

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In diesem Punkt schadet dem originären Ordoliberalismus seine Nähe zur Neoklassik, denn die Verwirklichung der (oder Annäherung an die) vollkommene(n) Konkurrenz ist in der Realität jederzeit überprüfbar. “73 Obwohl auch die deutschen Neoliberalen den Wettbewerb und die freie Preisbildung vergöttern, haben sie in einem sehr grundlegenden Punkt Realismus bewiesen: Eine Marktwirtschaft muss politisch organisiert werden. “74 Demgegenüber setzt der evolutionäre Erklärungsansatz Hayeks auf eine vollständige Entpolitisierung des Marktes.

A. , S. , Freiburger Studien. Gesammelte Aufsätze, Tübingen 1969, S. 254 (Hervorh. im Original) Markt, Staat und Wettbewerb in der neoliberalen Theorie 43 Hayek sieht im Wettbewerb selbst ein Ordnungsprinzip der Gesellschaft. Für ihn ist deshalb weniger die Frage von Bedeutung, wie und mit welchen Mitteln man den Wettbewerb organisieren, als vielmehr, wie man seine Überlegenheit als Lenkungssystem im Rahmen eines förderlichen Arrangements von Individuum, Staat und Wirtschaft zum Ausdruck bringen kann.

Der deutsche Neoliberalismus, der seine theoretischen Grundlagen unter dem Eindruck der nationalsozialistischen Herrschaft geschaffen hat, will mit Hilfe der Macht eines starken Staates eine tatsächlich funktionsfähige, d. h. wettbewerbsintensive Marktwirtschaft organisieren. Aus der Marktwirtschaft soll eine „Veranstaltung“ (Leonhard Miksch) des Staates werden. Obwohl dieser Ansatz unter den Bedingungen der 1930er-Jahre entwickelt wurde, ist er mehr als nur eine Fußnote der ökonomischen Theoriegeschichte.

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