By Otto Teischel

​Was können die psychologischen und gesellschaftlichen Ursachen von diversen Süchten und Zwängen und Krankheiten sein? Besteht ein Zusammenhang zwischen dem eigenen Menschenbild und unserem Verständnis von Krankheit und Gesundheit? used to be hat Krankheit mit unerfüllten Sehnsüchten zu tun? was once bedeutet die Sehnsucht nach dem eigenen Selbst?

Dieses Werk nimmt den Leser mit auf eine Reise zum tieferen Verständnis von seelischen Ursachen von Süchten, Zwängen und chronischen Erkrankungen. Dabei verbindet der Autor Dr. Otto Teischel eine existenz- und psychoanalytisch verstehende therapeutische mit einer philosophischen Perspektive.

Er verdeutlicht, welche Auswirkungen ungestillte Sehnsüchte, z.B. die Sehnsucht nach Freiheit und Autonomie, auf das körperliche Wohlbefinden haben können. Erhellende Erklärungen zu Filmbeispielen mit Szenenfotos, beispielhafte Analysen und Patienten-Falldarstellungen dienen zur Veranschaulichung der Inhalte.

Abgerundet wird das Werk durch das Aufzeigen von Präventions- und Heilungswegen, die verdeutlichen, wie Menschen gesund werden bzw. gesund bleiben können.

Zielgruppen sind alle, die mit mehr oder weniger leidenden Menschen arbeiten und sich für die Zusammenhänge von Körper, Seele und Geist interessieren.

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Das reine Wissen um einen Konflikt, die Wahrnehmung seiner inneren Spannung und das Bewusstsein des Ich davon, dass da etwas nicht stimmt, dass es zum Beispiel anderes will als seine Eltern, dass es Unruhe verspürt, Wut oder Scham angesichts einer bestimmten Handlung, 28 2 Sucht und Sehnsucht: Zur Existenzphilosophie der Krankheit die von ihm erwartet wird, hilft noch nicht weiter, wenn es nicht erkennt, was da mit ihm oder durch ihn geschieht, und ihm die Maßstäbe fehlen, mit denen es eine Situation und ihre Bedeutung für sein Dasein beurteilen kann.

Die Freiheit, ein Selbst werden und sein zu können, das in seinem Leben Sinn sucht und findet, das sich selbst zu erkennen vermag, auch wenn am Ende die Erkenntnis seiner Unzulänglichkeit stehen sollte – das „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ eines Sokrates (Platon, 1957, 6.  12) –, offenbart potenziell jedem einzelnen Menschen ein Bewusstsein sowohl der eigenen Geschöpflichkeit als auch der eigenen Schöpferkraft für die Gestaltung dieser seiner einmaligen konkreten Existenz. Im Gegensatz zu anderen Lebewesen, haben wir nicht nur einen Körper, sondern nehmen ihn an uns wahr und beginnen zu überlegen, was wir empfinden und welche Schlüsse wir daraus ziehen wollen.

Der Begriff Geist meint jedoch, wie bereits erwähnt, keineswegs „Verstand“ oder „Intelligenz“, die beim Menschen nur graduell von den Fähigkeiten höher entwickelter Tiere abweichen, sondern bezieht sich auf jene ethische Dimension, in der unsere Wertvorstellungen und Gedanken über den Sinn des Lebens und unserer eigenen Existenz ebenso beheimatet sind wie unsere Sehnsüchte und Vorlieben, unsere bewusste Empfänglichkeit für das Schöne in der Natur und in den Schöpfungen des Menschen. Was wir begründen und bewerten können, was unseren Maßstäben, Ideen und Zielen entspricht, wozu wir uns berufen fühlen und woraus wir unsere Zuversicht und Antriebskraft schöpfen, stammt aus der Dimension unseres Geistes.

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