By Priv.-Doz. Dr. med. Josef Schöpf, Prof. Dr. pharm. Ulrich E. Honegger (auth.)

Viele der mit Psychopharmaka behandelten Patienten erhalten mehr als ein Medikament. Wechselwirkungen können klinisch von hoher Relevanz sein. Die vorliegende Broschüre gibt eine praxisbezogene Übersicht zu den zwischen Psychopharmaka auftretenden Interaktionen. Auch Wechselwirkungen mit Suchtmitteln werden in die Betrachtung einbezogen.

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Von kombiniertem Konsum ist besonders abzuraten. Pharmakodynamik: Verstarkung der Effekte von Sympathomimetika. B. Betablocker). Substanzen mit Vorsicht einsetzen, die Uberleitungsstorungen am Herzen verursachen (Trizyklika, Maprotilin, Chlorpromazin, Thioridazin, andere chinidinartig wirkende Medikamente) oder prokonvulsive Effekte haben (Neuroleptika, Antidepressiva). - 2 Psychopharmaka in alphabetischer Reihenfolge 25 Pharmakokinetik: Unterliegt hauptsachlich einem Phase-2-Metabolismus (Glukuronidierung).

Hinsichtlich Enzyminduktoren, die eine Abbaubeschleunigung bewirken, s. S. 2. Pharmakodynamik: Maglichkeit verstarkter ZNS-Nebenwirkungen bei Gabe von Carbamazepin. Addition sedierender Effekte beachten. Pharmakokinetik: Die pharmakokinetischen Interaktionen sind ungenugend bekannt. Wird mindestens z. T. durch CYP-4S0-2D6 metabolisiert, daher Abbauverzagerung bei Gabe von Hemmern dieses Enzyms (Ubersicht 2). Bei Wahlmoglichkeit Gabe von Substanzen, die keine starken Hemmer von CYP-4S0-Enzymen, insbesondere von -2D6, sind.

Atemdepression moglich. - Pharmakokinetik: Die pharmakokinetischen Interaktionen sind un- genugend bekannt. Wird mindestens z. T. durch CYP-4S0-3A4 metabolisiert, daher Abbauverzogerung bei Gabe von Hemmern dieses Enzyms (Nefazodon). Kombination eher vermeiden. Bei Wahlmoglichkeit Gabe von Substanzen, die keine starken Hemmer von Enzymen des CYP-4S0-Systems sind. Hemmt CYP-4S0-2D6 und verlangsamt den Metabolismus von Substanzen, die durch dieses Enzym abgebaut werden. Klinische Relevanz je nach Wirkungen und Nebenwirkungen der jeweiligen Substanz.

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