By Thorsten Faas, Kai Arzheimer, Sigrid Roßteutscher

Mit dem Aufkommen der politischen Psychologie stehen politische Informationen und ihre Verarbeitung im Fokus des Interesses der Wahl- und Einstellungsforschung: Wie sieht das Informationsumfeld in modernen Demokratien aus, mit dem sich Menschen konfrontiert sehen? Welche Informationen nehmen Menschen aus dem vorhandenen Angebot wahr und wie verarbeiten sie diese? Welche Rolle spielen dabei Emotionen? Wie prägen Informationen und Emotionen die politischen Einstellungen der Bürger? Welche Verhaltenskonsequenzen gehen damit einher? Dieser Band beinhaltet – neben einem kompakten Überblick über den state-of-the-art – empirische Studien, die sich diesen Fragen im element widmen.

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Aufklärung und Einwilligung in der Psychiatrie: Ein Beitrag zur Ethik in der Medizin

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Sportverletzungen — was tun?: Prophylaxe und sportphysiotherapeutische Behandlung

Auch in der optisch-didaktisch verbesserten 2. Auflage dieses Lehrbuchkompendiums liegen die Themenschwerpunkte - bewußt praxisbezogen - auf der Sportvorbereitung und -prophylaxe, der rationell geplanten therapeutischen Behandlung und der Ersten Hilfe. Das Buch bietet einen detaillierten Gesamtüberblick der speziellen Verletzungsmechanismen bei den einzelnen Breitensportarten, und die sportspezifischen Probleme der großen Gelenke und der Wirbelsäule werden besonders ausführlich dargestellt.

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In: Lodge, Milton/McGraw, Kathleen M. ) (1995): Political Judgment. Structure and Process. Ann Arbor, MI: University of Michigan Press. Meffert, Michael/Guge, Michael/Lodge, Milton (2003): The Good, the Bad, and the Ambivalent. ) (2003): Studies in Public Opinion. Gauging Attitudes, Nonattitudes, and Measurement Error. Princeton, NJ: Princeton University Press. /Malanchuk, Oksana (1986): Schematic Assessments of Presidential Candidates. In: American Political Science Review 80, 521-540. Mondak, Jeffery (1993): Source Cues and Policy Approval.

Seit damals sind Veränderungen in der wissenschaftlichen Betrachtung deutlich erkennbar, wie zwei nicht veröffentlichte zusammenfassende Manuskripte zum Thema von Hardmeier und Roth (2001) sowie Irwin und van Holsteyn (2000) hervorheben. Seit der US-amerikanischen Präsidentschaftswahl 1980 sind erheblich mehr Studien zu Effekten von Meinungsumfragen veröffentlicht worden. Vermutlich ist der Grund hierfür eine Änderung der Nominierungsverfahren bei den Präsidentschaftswahlen und ein Interesse daran, das Stimmverhalten der Wähler nach diesen Änderungen zu erklären (vgl.

2006), zum Teil induktiv anhand des Materials erstellt. Exklusivität, Exhaustion und Saturiertheit wurden angestrebt. Es enthält die folgenden Kategorien: Thematisches Framing, Dauer der Sichtbarkeit im Bild, Abbildungsgröße des Kopfes, Kameraeinstellung, Anzahl und Art der Nebenpersonen, Handlungsrahmen und verbale Aktivität; das vollständige Kategoriensystem findet sich bei Jansen (2008). 0) mit dem SPSS-Modul „Allgemeines lineares Modell“ multivariat varianzanalytisch. Die abhängigen Variablen waren Häufigkeit und relative Dauer für die jeweiligen inhaltsanalytischen Kategorien.

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