By Dr. med. Heinrich Krebs, Dr. med. et phil. Heinrich Schipperges (auth.)

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1m Oktober 1861 kam Czerny nach Wi en, wo er viel im Haus des seiner Familie bekannten Ophthalmologen von Arlt verkehrte, dessen Famulus er in den letzten Semestern wurde. Bereits wahrend seiner Studienzeit arbeitete Czerny tag59 lich im Brucke'schen Laboratorium, praktizierte daruber hinaus bei dem Dermatologen Hebra und dem Physiopathologen Salomon Stricker. Aus diesen Jahren ruhrt seine Freundschaft mit Otto Becker, dem nachmaligen Heidelberger Ophthalmologen, her, der damals Assistent bei von Arlt war.

J anuar 1794 als Sohn des Geburtshelfers Christoph Chelius in Mannheim geboren. Mit 15 Jahren bezog er die Universirat Heidelberg und zeichnete sich bald bei einer medizinischen Preisaufgabe aus. Am 8. Oktober 1812 erwarb Chelius den medizinischen Doktorgrad. In seiner Inauguraldisputation in verschiedenen Abschnitten wurden zunachst gynakologische und geburtshilfliche Fragen angeschnitten: "Welches ist die Lage der Gebarmutter im nicht schwangeren Zustande; welche Veranderungen erleidet ihre Lage bei der Menstruation und in dem ersten und den folgenden Monaten der Schwangerschaft?

Bereits im Jahre 1864 konnte Simon eine gro~ere Arbeit "Ober die Operation der Blasenscheidenfisteln durch die blutige Naht" veroffentlichen und seine Modifizierung der Jobert'schen Methode einem gro~eren Kreise zur Diskussion stell en. Zahlreiche Publikationen zwischen 1864 und 1866 sind auf dem Krankenlager verfa~t worden, an das er durch ein Huftgelenksleiden gefesselt war. Yom Kranken lager aus, spater an Krucken gehend, fiihrte er seinen klinischen Unterricht 51 durch. Auf Virchows Bitten ging er im Sommer 1866 als dirigierender Arzt an das Reservelazarett der ehemaligen Ulanenkaserne zu Moabit; im Herbst des gleichen Jahres kehrte er wieder nach Rostock zuriick, wo ihn 1867 ,der Ruf nach Heidelberg erreichte.

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