By Heinz Mandl, Helmut Felix Friedrich

Lernstrategien spielen als Schlüsselelemente von Lern- und Methodenkompetenz in vielen Bildungsplänen und Bildungsstandards eine zentrale Rolle. Nicht zuletzt deshalb, weil sich angesichts der raschen Veränderung von Inhaltswissen die Frage stellt, welche Fertigkeiten Lernende befähigen, den rapiden Wissenswandel zu bewältigen. Der Band informiert über den aktuellen Stand der Forschung zu verschiedenen Arten von Lernstrategien: kognitive und metakognitive Strategien, Strategien der Wissensnutzung, Strategien zur Beeinflussung von lernbezogener Motivation und Emotion, sozial-interaktive Lernstrategien sowie schließlich Strategien der Ressourcennutzung. Darüber hinaus werden übergreifende Aspekte wie z.B. Lernstrategien in Schule und Studium, die Frage nach habituellen Lerntypen bzw. Lernstilen oder die Frage nach geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Nutzung von Lernstrategien behandelt.

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Learning as a generative process. Educational Psychologist, 11, 8795. Wittrock, M. C. (1990). Generative processes of comprehension. Educational Psychologist, 24, 345-376. Vorwissen aktivieren Ulrike-Marie Krause und Robin Stark David P. Ausubel beschrieb 1968 die lernpsychologische Bedeutung vorhandenen Wissens und der Wissensaktivierung mit folgenden Worten: „If I had to reduce all educational psychology to just one principle, I would say this: The most important single factor influencing learning is what the learner already knows.

Die zu erlernenden Informationen [müssen] zunächst regelrecht erarbeitet werden (Wirth, 2004), bevor sie im Sinne von Mayer oder Wittrock verarbeitet werden können. Der Lerner muss mit dem Lerngegenstand interagieren, um dadurch neue Informationen zu generieren. “ Ein weiteres Beispiel für „emergente“ Strategien im Zusammenhang mit medienbasiertem Lernen sind Informations- und Wissensmanagementstrategien, wie sie Tergan in diesem Band behandelt. Zwar gab es auch schon früher, insbesondere in Lernratgebern, Überlegungen zur Organisation von Lernressourcen mittels Zettelkästen, Karteikarten usw.

Seine pädagogische Bedeutung erhält der Begriff der Aufmerksamkeit, neben seiner unmittelbaren alltagssprachlichen Plausibilität, vor allem aus der Annahme eines funktionalen Zusammenhangs von Aufmerksamkeit und Lernen: Lernprozesse verlaufen, so die landläufige Meinung, umso erfolgreicher, je aufmerksamer der Lerner dabei ist. Lernschwierigkeiten und interindividuelle Unterschiede in der Leistungserbringung werden in der pädagogischen Praxis – oft ungeprüft und nicht selten fälschlich – häufig als Folge mangelnder Aufmerksamkeit betrachtet.

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