By Otto Stelzer (auth.)

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Sein vorzüglich Talent, sein wahres treues Wesen als Künstler und Mensch erweckte schon längst Neigung und Anhänglichkeit bei mir; und wenn seine Richtung ihn von dem Wege ablenkte, den ich für den rechten halte, so erregte es in mir kein Mißfallen, sondern ich begleitete ihn gern, wohin seine eigentümliche Art ihn trug. Möchte er sich doch nicht so geschwind in die ätherischen Räume verlieren" 98. Ein Jahr später berichtet Sulpiz Boisseree von einem Besuch bei Goethe: "In dem Musiksaal hingen Runges Arabesken oder symbolischallegorische Darstellungen von Morgen, Abend, Mittag und Nacht.

Im "Sammler und die Seinigen" hatte er Füßli im Auge, als er über die "Phantomisten" und deren traumartige Verzerrungen schalt. Trotzdem hat ein Füßlisches Bild Goethe zur Hexenszene im Faust inspiriert, und als Goethe um 1812 eine Bühnenzeidlnung von der Hexenküdle entwarf, wandelte er audl zeichnerisch in Füßlis Spuren. Der führende Hofporträtist des Klassizismus, Friedridl August Tischbein, war als Weimarer Hofmaler Goethe selbstredend wohlbekannt. Heinridl Wilhelm Tischbein, der von Goethe in der Campagna das populärste Bildnis sdluf, war sein besonderer Vertrauter in künstlerischen Dingen.

Ein Protoromantiker trotz aller Klassizität war Carstens, der Dürer liebte. Auch Kaaz, ein aus Baden stammender Dresdner, mit dem zusammen Goethe viel zeichnete und verkehrte, kann ein Frühromantiker genannt werden. Er gewann den von Cotta 1807 ausgesetzten Preis "für eine romantische Landschaft, wie sie einen Dichter zu hohen· Schöpfungen begeistern könne". Goethe war mit dieser Arbeit voll und ganz einverstanden und verwies auf sie 1815 als Anregung für die Orkusszene seines Melodramas "Proserpina".

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