By Stefan Bestmann

Sozialraumorientierung in der Kinder- und Jugendhilfe dominiert seit zehn Jahren den Fachdiskurs. Stefan Bestmann befasst sich erstmals ausführlich mit der Handlungsdimension der einzelfallunspezifischen Arbeit. Theoretisch abgeleitet und zugleich auf Grundlage einer empirischen Forschung steht insbesondere die methodische und anwendungsorientierte Handlungspraxis im Fokus. Neben grundsätzlichen Beschreibungen der zentralen Prinzipien werden zudem gelingende Praxisbeispiele nachgezeichnet und somit der alltagsbezogene Nutzen dieses Fachansatzes nachvollziehbar.​

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BuchhandelstextAm 1. 1. 1995 ist das Pflegeversicherungsgesetz in Kraft getreten. Es fordert von den Dienstleistungsunternehmen im sozialen Sektor die Beteiligung an Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Um im expandierenden Bereich, besonders der Altenpflege, konkurrenzfähig zu bleiben und die wirtschafliche Existenz solcher Einrichtungen dauerhaft zu sichern, muß sich die gemeinnützige Arbeit in der Altenpflege stärker als bisher auch an marktwirtschaftlichen Aspekten orientieren.

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Dipl. -Phys. Arnulf Wallrabe ist im Bereich der Elektronik tätig.

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3 Zum aktuellen Stand des Fachkonzeptes der Sozialraumorientierung 53 54 2 Theoretischer Rahmen des Fachkonzeptes der Sozialraumorientierung Ähnliche Herausforderungen stellen sich für das in eine veränderte, an den Qualitätszielen und raumbezogenen Ausgangslagen orientierte fachliche Steuerung und ein dafür entwickeltes Controllingsystem. „Wir sagen also nicht mehr, welche der versäulten Hilfen die fachlich richtige für die Betroffenen ist, sondern wir wollen ihnen helfen, den eigenen Willen und die eigenen Ziele zu erkunden und zu erreichen, um ein Leben in Würde, Anerkennung, Akzeptanz und Integration zu führen.

Das Soziale in einem solchermaßen verstandenen Raum lässt sich durch a) die in einer Lebenswelt eines Menschen existierenden sozialen, persönlichen Netzwerke beschreiben (Pantucek 1998; Thiersch 1992) sowie b) durch gesellschaftliche Strukturen, die das Leben der Individuen beeinflussen. Diese gesellschaftlichen Strukturen lassen sich nach Klatetzki wiederum differenzieren nach Strukturen der Macht (bspw. Verteilung von Ressourcen), der Norm (Regeln, Vorschriften) und der gesellschaftlich angebotenen Interpretationsmuster (vgl.

Der Raum wird hierbei durch bürokratische Verwaltungsgrenzen, durch quantitative soziodemografische Daten sowie durch qualitativ erfasste subjektive Perspektiven der in diesem Raum agierenden Menschen definiert. ). Mit einem solchen Raumverständnis wird, im Unterschied zum rein territorialen Ort, der Raum in „seiner Wechselwirkung zwischen Struktur und Handeln“ fassbar (Löw 2001: 53; vgl. ). Das Soziale in einem solchermaßen verstandenen Raum lässt sich durch a) die in einer Lebenswelt eines Menschen existierenden sozialen, persönlichen Netzwerke beschreiben (Pantucek 1998; Thiersch 1992) sowie b) durch gesellschaftliche Strukturen, die das Leben der Individuen beeinflussen.

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