By Johannes Loheide

Der Finanzsektor gilt als ein führender Sektor der Globalisierung, in dem eine politische Einflussnahme auf Grund des Machtgefälles zwischen öffentlichen und territorial ungebundenen privaten Akteuren kaum mehr möglich ist. Auf der Grundlage von Interviews mit Experten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zeigt Johannes Loheide jedoch, dass auch im internationalen Finanzbereich territoriale Bindungen weiter bestehen. Regionale politische Akteure haben weiterhin ein eigenständiges Machtpotential. Sie müssen ihre Handlungsmuster aber aufgrund der Arbeitsteilung im Finanzsektor entlang der veränderten Wertschöpfungsketten variieren. Der Band zeigt konkrete Handlungsperspektiven regionaler Politik- und Finanzplatzgestaltung auf und entwickelt theoretische Ansätze zu Finanzplätzen weiter.

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Finanzmarkt ohne Grenzen?: Regionalpolitik und Finanzplätze in der Globalisierung

Der Finanzsektor gilt als ein führender Sektor der Globalisierung, in dem eine politische Einflussnahme auf Grund des Machtgefälles zwischen öffentlichen und territorial ungebundenen privaten Akteuren kaum mehr möglich ist. Auf der Grundlage von Interviews mit Experten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zeigt Johannes Loheide jedoch, dass auch im internationalen Finanzbereich territoriale Bindungen weiter bestehen.

Aufklärung und Einwilligung in der Psychiatrie: Ein Beitrag zur Ethik in der Medizin

Die Beachtung der Selbstbestimmung des Patienten in der Medizin hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, wobei die Einwilligung nach Aufklärung des Kranken (Informed Consent) eine zentrale Rolle spielt. In der Psychiatrie treten beim expert Consent Probleme auf, wenn Kranke aufgrund ihrer psychischen Störung keine selbstbestimmte Entscheidung treffen können (Einwilligungsunfähigkeit).

Sportverletzungen — was tun?: Prophylaxe und sportphysiotherapeutische Behandlung

Auch in der optisch-didaktisch verbesserten 2. Auflage dieses Lehrbuchkompendiums liegen die Themenschwerpunkte - bewußt praxisbezogen - auf der Sportvorbereitung und -prophylaxe, der rationell geplanten therapeutischen Behandlung und der Ersten Hilfe. Das Buch bietet einen detaillierten Gesamtüberblick der speziellen Verletzungsmechanismen bei den einzelnen Breitensportarten, und die sportspezifischen Probleme der großen Gelenke und der Wirbelsäule werden besonders ausführlich dargestellt.

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Dezember 1962 zur Ergänzung und Änderung der ersten Richtlinie zur Durchführung des Artikels 67 des Vertrages“ (63/21 EWG) vom 22. Januar 1963, S. 62/63. „Richtlinie 73/183/EWG des Rates vom 28. Juni 1973 zur Aufhebung der Beschränkungen der Niederlassungsfreiheit und des freien Dienstleistungsverkehrs für selbständige Tätigkeiten der Kreditinstitute und anderer finanzieller Einrichtungen“, ABL. Nr. 1973 S. 1-10. „Erste Richtlinie 77/780/EWG des Rates vom 12. Dezember 1977 zur Koordinierung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften über die Aufnahme und Ausübung der Tätigkeit der Kreditinstitute“, ABL.

Striktere Regeln zur Verschärfung der Aufsicht, der Erhöhung der Transparenz und zur Verhinderung von Insiderhandel durchgesetzt. Im Folgenden soll diese Entwicklung nachgezeichnet werden. 1 Von 1960 bis 1980 – die Deregulierung stand Pate (Phase I) Schon in den Römischen Verträgen wurde der freie Kapitalverkehr als eine der Grundfreiheiten in Artikel 3 neben dem freien Waren-, Personen und Dienstleistungsverkehr sowie der Niederlassungsfreiheit verankert und damit mit einem hohen Stellenwert versehen.

Ein Beispiel hierfür ist das direkte Ordern von Wertpapieren durch Privatkunden, bei dem der Auftrag von Brokern lediglich an die Börse weitergeleitet wird. Im Rahmen dieses „order routing“ werden Brokerkunden faktisch zu Brokern, ohne einer entsprechenden Regulierung zu unterliegen. Auch ein seit Jahren großem Wachstum unterliegender Finanzbereich, wie der außerbörsliche Derivatehandel, erweist sich nach wie vor als weitgehend unreguliert. Allein zwischen 1987 und 1998 stiegen die weltweiten Bestände an außerbörslich gehandelten Derivaten von 0,9 auf 52 Bill.

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