By I. Scharrer (auth.), Professor Dr. med. Eike Martin, Priv.-Doz. Dr. med. Peter Nawroth (eds.)

Das four. Heidelberger Symposium über "Hämostase in der Anästhesiologie" hat es sich zum Ziel gesetzt, fachübergreifend die noch ungelösten Fragen in der Hämostaseologie offenzulegen und auf der foundation einer kritischen Wertung der bekannten Studien klare Handlungsanweisungen für den praktisch tätigen Arzt zu geben.
Die angesprochenen Themen sind häufig in der Klinik auftretende Probleme, wie die perioperative Einstellung von Hämophilen, die Betreuung der Patienten mit Massivtransfusion und der neu entdeckte Protein Z Mangel. Die Lungenembolie, die Katheterthrombose und die Problematik der Gerinnungsanalyse bei Regionalanästhesie sind Themen, die den Hämostaseologen ebenso wie den Anästhesiologen betreffen. Besonderes Gewicht wurde auf die Darstellung der Erkenntnisse bezüglich der Sicherheit von Präparaten mit Gerinnungsfaktoren gelegt. Das vorliegende Buch hat es sich zum Ziel gesetzt, den Leser über die neuen Entwicklungen zu informieren und Anleitungen zum praktischen klinischen Handeln zu geben.

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Die Viren werden in unterschiedlichem AusmaB durch das Produktionsverfahren aus den Praparaten entfernt: Wahrend Gerinnungspraparate sowohl HBV -, HCV - als auch HIV -Infektionen iibertragen haben, gab es bei Immunglobulinen nur vor der Aussonderung HBsAg-positiver Spender vereinzelt Probleme mit HBV (Literatur bei Uemura et al. 1989), danach nur noch mit HCV, nicht aber mit HIV (Wells et al. 1986). Infektionen mit diesen Viren wurden nach Albumingabe iiberhaupt nicht beobachtet. Infektionen mit Parvovirus B19 sind nach Gabe von Gerinnungsfaktoren relativ haufig (GroBe-BIey et al.

Die Detektion des Amplifikates erfolgt mittels laserinduzierter Fluoreszenz (LIF) in einem kommerziell erhiiltliehen DNS-Sequenzer mit spezieller Software (Applied Biosystems) [13,35]. Deletion von 7-12 Basenpaaren geniigt, urn die Peaks der internen Standards in der Polyamidgelelektrophorese (PAGE) deutlich vom Peak der Wildtypsequenz unterscheiden zu konnen. Grundsatzlich ist ein IQ-PCR-Ergebnis nur dann valide, wenn die Peaks beider Standards im PAGEScan erscheinen (Abb. 3). Nur durch das Prinzip der internen Standards ist es iiberhaupt moglich, falschnegative Ergebnisse sieher zu vermeiden.

HBsAg, sind die herkommlichen Nachweismethoden nicht immer sensitiv genug, um einen Virustrager mit Sicherheit identifizieren zu konnen [24]. In seltenen Fallen konnen falsch-negative Ergebnisse auch durch Bestimmungsfehler (Spezifitat des Tests) oder durch menschliches Versagen (z. B. Probenverwechslung) auftreten. Eine Virusbelastung des Plasmapools kann daher mit keiner dieser Testmethoden vollig ausgeschlossen werden [4,18], so daB die Virusmenge im Poolletztendlich unbekannt bleibt. R. SCHOSSER et al.

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