By Sergiusz Michalski

Diese Einführung macht mit den zentralen Forschungsfeldern der Kunstgeschichte in Theorie und Praxis bekannt. Sergiusz Michalski präsentiert die Kunstgeschichte als eine eng mit anderen geisteswissenschaftlichen Fächern verbundene Disziplin. Er gibt zunächst einen Überblick über die Entwicklung der Kunstgeschichte und stellt ihre wichtigsten Methoden vor. Dabei orientiert er sich in erster Linie an den bestimmenden Kategorien und Begriffen des Faches, die anschaulich erklärt, aber auch kritisch hinterfragt werden. Die abschließenden Kapitel zum Begriff von unique und Kopie sowie zur kunsthistorischen Auffassung von Kitsch und Meta-Kitsch antworten auf die aktuellen Herausforderungen der Kunstgeschichte durch die Medienwissenschaften und eine neue Kunstauffassung und Bildästhetik. Exemplarische Bildbeispiele erleichtern das Verständnis.

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Jahrhunderts XI. Abschließende Bemerkungen Literaturverzeichnis Personenregister Vorwort Jedes wissenschaftliche Buch, das ein schon durch mehrere Publikationen vorgeprägtes Feld betritt, sollte idealiter seine Ziele, seine Absichten und auch seine Positionierung gegenüber anderen Veröffentlichungen darlegen. Nichts anderes gilt für diese Publikation, die als Teil einer Reihe von Einführungen in einzelne geistesgeschichtliche Fächer natürlich den allgemeinen editorischen Vorgaben folgt. Konzipiert als eine Einführung kleineren Umfanges in die Kunstgeschichte, setzt sie sich begrenzte Ziele, die mit der Entwicklung des Faches, mit den bisherigen Publikationen und mit dem methodischen Standpunkt des Verfassers zusammenhängen.

Zum ersten sind diese Methoden in jüngster Zeit unverdient, wie ich meine, in den Hintergrund getreten und sollten deshalb unbedingt stärker im Rahmen des kunsthistorischen Methodenrepertoires aufgewertet werden; darüber hinaus harmonieren sie besser mit dem Ansatz des Verfassers, diese bewusst kurz gehaltene Einführung mit einem prononciert begrifflich orientierten Praxisbezug auszustatten. Ich bin davon überzeugt, dass die Analyse der Form und der Stilformationen in allen ihren vielfältigen Schattierungen noch immer den entscheidenden, unverzichtbaren Kern des Faches bildet und in ihren gelungenen Realisationen zu einer Strukturanalyse sui generis avancieren kann.

Es sind dies auch Problemstellungen oder Forschungsbereiche, bei denen eine kurze Übersicht nur wenig Erhellendes zustande bringen würde. Im Jahr 2007 erschien die sehr umfangreiche und anregende Darstellung der Grundzüge der Kunstwissenschaft von Jutta Held und Norbert Schneider. Die Zielsetzungen, die Vorgehensweise und die Wertungen dieses bedeutenden Autorenpaares – Jutta Held hat leider die Rezeption ihres Buches nicht mehr erlebt – unterscheiden sich in vielen Bereichen beträchtlich von den in diesem Buch vertretenen Positionen, nicht nur was das Problem von Kunst und Gesellschaft betrifft, sondern auch in den Bereichen der formanalytischen Methoden und der Ikonographie.

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