By Jens Leberl

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Das unterstreicht das Bedürfnis der Flavier nach militärischer Legitimierung ihrer Herrschaft. das man ebenso schon bei Augustus beobachten kann. an dessen Titulatur (inkl . des Imperator) Vespasian bewusst anknüpfte . Die flavische Nomenklatur wurde zum Vorbild fUr ihre Nachfolger Trajan, Hadrian und (mit Abstrichen) Nerva. An der militärischen Szenerie des Frieses Ader Cancellaria-Reliefs haben die Götter Mars und Minerva teil. a. Minerva, Domitians persönlicher Schutzgöttin, manifestiert sich die nahtlose VerknOpfung von militäri schem und relig;os-ku/lischem Feld, dem zweiten Hauptsektor kaiserlicher Selbstdarstellung.

Hnlich Gmyrrk 1998, 23, die resOmien : »Obers1e Kontrollinstanz muß ( ... tc 34 Lummel ftlhn zwei Beispiele von Caligula und Trajan an (ebd. 104). 33 Domitians Herrschaftsdal'5tellung. Die ~anderen f Instrumente Wer war nun als Urheber, allc/or, Stifter oder Dedikant an der expression der kaiserlichen Majestät beteiligt? - An erster Steile natOrlich der Kaiser selbst. Die alleinige Urheberschaft lag bei ihm auf all jenen Feldern, wo er persönlich in Er· scheinung trat und mit dem Volk kommunizierte und interagierte.

Angestrebt war »eine charismatische. personenbezogene und sieghaft legitimierte Herrschaft des Monarchen, ( . ) der die charismatische Qualität durch die persönliche Leistung und die pcrpetuierende Inszenierung des Erfolgs zu erweisen hatte«". Domitian knüpfte daran folgerichtig an und suchte sich bald nach Herrschaftsantritt in Germanien in ähnlicher Weise zu bewähren. Als sieghaften Herrscher zeigte ihn seine Reiterstatue auf dem Forum Romanum: Ein Yorderhuf des Pferdes trat auf den Kopf des personifizierten Rheins, pars pro 1010 rur das besiegte Gennanien.

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