By Oswald Bumke

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book data mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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AIle drei haben etwas getan, was uns anderen harmlos erscheint, und wenigstens das junge Madchen ware frillier, als die Damen mit ihren Reizen noch etwas zuriickhaltender waren, sogar getadelt worden, hatte sie ihren Rock nicht heruntergezogen. Aber FREUD sagt: ihr Es exhibitioniert und ist in sich seIber verliebt. "Und Neun ist Eins - Und Zehn ist Keins", heiBt es im Faust. 'Obrigens glaube ich an die Neun und die Zehn; ich bestreite bloB die Eins und das Keins. Ich muB das sagen; denn FREUD und seine Schiller meinen, wir, die Gegner, lehnten mit ihren Schlussen auch die Tatsachen abI, die die Analyse aufgedeckt hatte.

MiBlingt dieser Beweis, so hangt alles Weitere ganz in der Luft. "Das ware doch eine merkwiirdige, iiberraschende, unsere Auffassung des Seelenlebens verandernde Tatsache, die sich in ihrer Benennung selbst aufhebt und doch etwas Wirkliches sein will, eine contradictio in adjecto", so schreibt FREUD selbstl, urn dann fortzufahren: "Nun sie verbirgt sich auch gar nicht. " Das ist wichtig. FREUD weiB, alles kommt darauf an, ob dies wirklich eine "Tatsache" ist. Vnd nun horen Sie seinen Beweis l : "Als ich im Jahre I889 die ungemein eindrucksvollen Demonstrationen von LIlJ,BAULT und BERNHEIM in Nancy mitansah, war ich auch Zeuge des folgenden Versuches.

Vgl. HONIGSWALD: Die Skepsis in Philosophie und Wissenschaft. 18. Gottingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1914: "Es gibt keinen wissenschaltlichen Zweifel, der sich sinnvoll und erfolgreich etwa gegen Religion, Sittlichkeit oder Kunst zu wenden vermochte. GewiB, auch in diesen FlIllen handelt es sich stets um Geltungswel'te; aber um Geltungswerte von einer den wissenschaftlichen gegenilber durchaus eigentiimlichen Art und Struktur. Nun spricht man ja freilich auch von religioser und von kiinstlerischer Wahrheit.

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