By Hans Hass

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Evolutionary Trends

The examine of the historical past of existence encompasses the origins of species to their dying: evolution and extinction. in keeping with stories of the fossil list, this e-book examines the directionality of evolution--so known as evolutionary trends--a basic element of existence heritage that has bought relatively little awareness in recent years.

The Evolution of Cells (Cells: The Building Blocks of Life)

A few three. eight billion years in the past, in an period of churning seas and murky skies, a number of chemical compounds mixed less than the ideal stipulations, and lifestyles emerged on planet Earth. From that first mobilephone, existence stepped forward to a myriad of one-celled organisms, to organisms in a position to photosynthesis, to multicellular organisms, to basic plant and animal kinds, as much as the advanced life-forms we all know at the present time.

Handbook on Evolution and Society: Toward an Evolutionary Social Science

Instruction manual on Evolution and Society brings jointly unique chapters via famous students who've been instrumental within the revival of evolutionary theorizing and study within the social sciences during the last twenty-five years. formerly unpublished essays offer up to date, severe surveys of modern learn and key debates.

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Für diese Grundleistung sind besonders komplexe Steuerungen nötig. Die dafür zuständige Einheit ist bei allen Einzellern und Vielzellern das Genom, die in den Chromosomen enthaltenen Erbfaktoren; sie sorgen auch für Wachstum und Aufrechterhaltung aller funktionserbringenden Strukturen. Bei den vom Menschen gebildeten Hyperzellern, auf die wir in den weiteren Kapiteln eingehen, wird die artgleiche Fortpflanzung überwunden. Angehörige einer Art können bei diesen auch solche anderer Arten hervorbringen.

Bei weit mehr Arten wird die Keimzelle, mit entsprechender Nahrung und einer schützenden Umhüllung versehen, als Ei vom Mutterkörper abgeschieden und ihrem weiteren Schicksal überlassen. So ist es bei den meisten Gliederfüßern, ebenso bei den Wirbeltieren, namentlich bei den Fischen. Werden dagegen den Nachkommen zusätzliche Hilfsleistungen zuteil – von der Mutter, den Eltern, dem Rudel oder dem »Staat« (bei den Insekten) –, dann gibt es für solche Brutfürsorge unzählige Möglichkeiten. Die technisch so vollendeten Waben von Bienen und Wespen sind funktionell gesehen kleine, künstlich gebildete Schutzeinheiten für außerhalb des mütterlichen Körpers heranwachsende Embryos.

Wir wenden uns deshalb weiteren Beispielen für Tierarten zu, die vom Zellkörper getrennte Organe bilden. Die meisten Beispiele sind seit langem bekannt. Man hat sie jedoch unter die Verhaltensweisen und deren Ergebnisse eingereiht und nicht erkannt, daß sie ein zweites, für die Organbildung der Individuen wichtiges Bildungsprinzip aufzeigen. Jedes Beispiel ist ein Beweis dafür, daß nicht der sich unseren Sinnen als deutliche Einheit darstellende Zellkörper für die Lebewesen ausschlaggebend ist, sondern ihr Leistungskörper, der aus sämtlichen für die Gesamtleistung maßgebenden Einheiten besteht.

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