By ed. P. Trawny

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35. Die Seinsverlassenheit Das Sein hat das Seiende verlassen: je dieses und jenes, je jetzt und dann, je dort und hier wird auf ein Nächstes hinaus betrieben im Bezirk einer dem Seienden zugeschriebenen Machbarkeit. Diese Zuschreibung ist aber nur das nachträgliche Ja zu dem, was sie bereits erwirkt und ins Betreiben herausgelockt hat. Das jeweilige Seiende bietet sich jetzt in seiner Machbarkeit überall und ständig an. Auf die Machsamkeit verläßt sich das Seiende, aber ohne sie als Sein zu kennen und zuzugestehen.

Erde ist Wesung des Seienden im Ganzen. Welt ist Wesung des Seienden im Ganzen. Erde und Welt gehören dem Sein des Seienden im Ganzen und deshalb ist zwischen ihnen der Streit, den wir nie zu denken vermögen, wenn wir uns eine Zwietracht oder einen Wettkampf vorstellen. Der Streit selbst muß aus der Durchkreuzung der Entgegnung und beide müssen aus dem Ereignis begriffen werden. 15. Streit um den Vorrang – worin? In der Erwesung des Seyns. Nur im Streit ist der Vorragende in den Vorrang gebändigt, ge-eignet.

Hier sind keine Versuche der Abänderung von »Weltanschauungen« und des Umwandelns von »Kulturen«. Was gegen das Kommen ist, indem es sich in das Unwesen der Machenschaft, die Verwüstung, verfestigt, wird dadurch vom Seyn selbst aus diesem entlassen und seiner Sinn-losigkeit überlassen. Doch diese Verweigerung des Seyns kann lange dauern und in ihrem Zeitgang bedarf es einer eigenen Inständigkeit im anfangenden Da-sein. Menschentümlich heißt dies: das Nichtdazugehören ausharren, den irrigen Widerstand vermeiden, die einzige Not wissen.

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