By Dominik Allenspach

Wie wirkt sich die Unterstützung des politischen structures durch die Gesellschaftsmitglieder auf deren politische Partizipation aus? Bislang ging die Forschungsliteratur davon aus, dass Personen mit einer ausgeprägten Unterstützung des politischen platforms eher verfasste politische Partizipationsformen nutzen, während Personen mit einer geringen Unterstützung eher unverfasste politische Partizipationsformen nutzen. Dominik Allenspach vertritt die those, dass die Effekte u-förmig sind. Das heißt, dass sowohl Personen mit einer ausgeprägten als auch solche mit einer geringen Unterstützung des politischen platforms verfasste und unverfasste politische Partizipationsformen nutzen, während Personen, die gegenüber dem politischen procedure detached sind, nicht politisch partizipieren. Der Autor hat das Vorhandensein dieser Effekte für verschiedene westliche Demokratien geprüft. Die Ergebnisse zeigen, dass die Effekte der Unterstützung des politischen structures auf die verschiedenen politischen Partizipationsformen primär u-förmig, in manchen Fällen aber auch invers u-förmig sind.

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Es kristallisieren sich die folgenden Hauptdimensionen politischer Partizipation heraus: die Wahlteilnahme, die Teilnahme an politischen Meetings, die Kontaktaufnahme mit Politikern, die Unterschriftensammlung, wozu das Unterschreiben von Petitionen gezählt wird, und die Protestaktivitäten, wozu zum Beispiel die Teilnahme an einer Demonstration gehört (Parry et al. 1992: 50-53; van Deth 2001c: 8). Die empirisch gefundenen Dimensionen politischer Partizipation sollen nun in Bezug zu der auf theoretischer Ebene erfolgten Einteilung der politischen Partizipationsformen gesetzt werden.

2007: 343; van Deth 2001c: 6). ). ) und in politische Gewalt gegen Sachen oder Personen unterteilt (Muller 1979: 50; Uehlinger 1988: 130). Dabei wird anhand einer Faktoranalyse ersichtlich, dass die illegalen politischen Partizipationsformen einen eindimensionalen Faktor bilden (Muller 1979: 50). Personen, welche illegale politische Partizipationsformen des zivilen Ungehorsams nutzen, wenden somit häufig auch explizit mit Gewalt verbundene politische Partizipationsformen an (Muller 1979: 55-56).

Die einschlägigen Studien fokussieren nur auf sogenannte konventionelle politische Partizipationsformen (Verba/Nie 1972: 3; Verba et al. 1978: 48), wie sie in der Studie von Barnes und Kaase (1979) später bezeichnet werden. Unkonventionelle politische Partizipationsformen, wie zum Beispiel Demonstrationen, die so bezeichnet wurden, weil sie nicht mit den gesellschaftlichen Normen der frühen 1970er-Jahre einhergingen (van Deth 2001c: 6), werden in diesen Studien nicht berücksichtigt. Erst durch die Studentenbewegungen in den 1960er-Jahren, die zu der sogenannten partizipatorischen Revolution (Kaase 1999: 15) geführt haben, wird 2 Theorie 35 der Forschungsfokus auch auf die unkonventionelle politische Partizipation gelegt.

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