By Colin Wells

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Dies war ein Anzeichen dafür, daß sich die 42 Lage in Italien besserte – und daß Octavians Schicksal sich zum Besten wendete. Ehren für Octavian In Rom empfing man die Sieger wie in Trance. Die Niederlage des Sextus Pompeius hatte den Seeweg wieder eröffnet und das Gespenst des Hungers vertrieben. »Dem Meer habe ich Ruhe vor den Seeräubern verschafft«, lautete die offizielle Version (Augustus, Res Geilste 25). Die Bürgerkriege schienen vorbei (Appian, Erriphylia 5, 130 u. 132). Octavian erhielt eine zweite ovatio, Statuen, einen (Triumph-)Bogen und verschiedene Vorrechte wie den Ehrensitz im Theater, das Recht, zu Pferd in die Stadt zu kommen, einen Lorbeerkranz auf alle Zeiten, ein Haus auf Staatskosten und ein alljährliches Siegesbankett im Jupitertempel auf dem Kapitol.

Wie wir sehen werden (Kap. 4), war die Hoffnung auf gesellschaftlichen Aufstieg einer der Hauptantriebe für Rekruten im folgenden Jahrhundert. Die Meuterei brach zusammen. Es wurde mehr Land für die Rekruten gefunden, jetzt durch Ankauf. So gab Capua, das unter Bevölkerungsmangel litt, große Ländereien für die Ansiedlung von Soldaten her und erhielt dafür Land auf Kreta, das es noch im 3. Jahrhundert besaß, sowie einen neuen Aquädukt, die aqua Iulia. Dies war ein Anzeichen dafür, daß sich die 42 Lage in Italien besserte – und daß Octavians Schicksal sich zum Besten wendete.

Es war schon Tagesgespräch im Heer (das insgesamt etwa 40 Legionen umfaßte), daß der nächste Krieg einer zwischen Octavian und Marc Anton sein würde; so meuterten die Soldaten: 41 Mit zornigen Rufen forderten sie, aus den Diensten entlassen zu werden, denn sie seien verbraucht – sie taten dies nicht, weil sie wirklich entlassen werden wollten, die meisten waren vielmehr Männer im besten Alter, sondern weil sie vermuteten, daß ein Krieg mit Marc Anton ins Haus stand und sie ihren Wert dafür kannten … Octavian wußte zwar genau, daß der Krieg kommen würde und verstand ihre Absichten sehr wohl, doch gab er ihnen nicht nach.

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