By Emil BRUNNER

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One of many matters in modern Islamic concept which has attracted substantial consciousness among Muslim students and in the Muslim neighborhood is the legitimate and applicable angle of Muslims to relationships with non-Muslims. a big resource of misunderstanding and controversy near to this dating comes from the allegation that Muslims needs to reserve their love and loyalty for fellow Muslims, and reject and claim battle at the remainder of humanity — so much acutely visible throughout the Islamic proposal of Al-Wala' wal Bara' (WB) translated as “Loyalty and Disavowal”, which seems to be valuable within the ideology of contemporary Salafism.

Book of Religion & Empire

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Wenn wir sagen, der Mensch sei geschaffen zum Ebenbilde Gottes, so meinen wir die Bestimmung des Menschen, die als göttliche Vorherbestimmung unser Anfang und als vollendete Bestimmung unser ewiges Ziel ist. Wenn wir von der Ekklesia sprechen, so meinen wir die Gemeinschaft der in Christus Verbundenen, deren Vollendung, das Gottesreich, der Gegenstand unserer Zukunftshoffnung ist. Der christliche Glaube ist mit der christliche~ Zukunftshoffnung so eng verbunden, daß man Glaube und Hoffnung als zwei Seiten ein und derselben Sache, nämlich der Christusoffenbarung ansehen kann.

Damit ist erstens ein Negatives ausgesprochen, daß nämlich die christliche Hoffnung nicht auf irgend welche immanenten, im Wesen des Menschen selbst liegenden Tatbestände begründet sei. Wenn etwa Schleiermacher 1) über die Lehre von der Vollendung das Urteil spricht, sie "habe nur den Nutzen eines Vorbildes, welchem wir uns annähern sollen", oder "der Christ habe die Tendenz, die Zustände nach dem Tode sich vorzustellen", so ist aus dem soeben grundsätzlich Gesagten ohne weiteres klar, daß es da nicht um die christliche Hoffnung geht, sondern um mehr oder weniger sinnreiche Spekulationen, die für eine wirklich lebendige Hoffnung kein tragfähiges Fundament ergeben.

Das Wort Gottes, das worin Gott sich selbst offenbart, ist nun nicht mehr ein prophetisches Wort, sondern eine Person der Geschichte. Die Propheten Israels legitimieren sich dadurch, daß sie sagen "So spricht der Herr". Sie weisen also über sich selbst hinaus auf den, der ihnen dieses Wort gab. Jesus aber weist nicht mehr wie ein Prophet über sich selbst hinaus auf den Auftraggeber, auf den, der das Wort sprach und ,gab. Er sagt in eigenem Namen das göttlich autoritative "Ich bin", so wie im Alten Testament Gott das "Ich bin" spricht.

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