By E. Bleuler (auth.)

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Aufklärung und Einwilligung in der Psychiatrie: Ein Beitrag zur Ethik in der Medizin

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Sportverletzungen — was tun?: Prophylaxe und sportphysiotherapeutische Behandlung

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Eine besondere Schwierigkeit des medizinischen Handelns ist es, die Tragweite seiner Vorschriften zu libersehen. Da kommt eben nicht nur der komplizierte Organismus des Kranken in Betracht, sondern in hohem Grade sprechen noch die auBern Verhaltnisse mit und dann vor allem die Psyche des Patienten mit ihrem mehr oder weniger guten Verstandnis dessen, was der Arzt beabsichtigt, mit ihrem Entgegenkommen und ihren' Widerstanden. Die Dbedegung: was macht der Patient oder seine Umgebung aus meiner Vorschrift?

Usw. Wer denkt da nicht an das Purgieren und Aderlassen pour les maladies a. venir oder an die Madrider Fakultat, die sich noch im 18. Jahrhundert gegen die Reinigung der StraBen der Hauptstadt wehrte, die als Ablagerplatz fUr die menschlichen Exkremente dienten, Illlt der Begriindung, daB die rauhen Gebirgswinde unfehlbar Pneurnonien hervorrufen wfuden, wenn nieht der Duft der Exkremente sie milderte, oder an ein siiddeutsches Arztekollegiurn, das den Bau von Eisenbahntunnels verbieten lassen wollte, wei1 die Fahrt dureh dieselben das Leben in emste Gefahr bringe.

Da wird wieder, und zwar nicht nur von Likor- und Tabakhandlern, sondern von Arzten, gegen die Grippe mit Emphase empfohlen, viel Alkohol zu sich zu nehmen und viel zu rauchen. Wo hat aber der Alkohol schon etwas gegen Infektion geniitzt? Soweit man weiB, erliegen die Trinker eher den Infektionen - wirklich bewiesen hat es allerdings auch noch niemand -, jedenfalls haben sie eine gr6Bere Morbiditat, das zeigen die Kassenerfahrungen, und gerade bei der jetzigen Epidemie sind die Soldaten am gefahrdetsten.

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