By Dr. Otto Lange (auth.)

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Die schwefelsaure Kalimagnesia kommt in der Natur als fertige Verbindung Schönit K 2 S0 4 • MgS0 4 • 6 H 2 0 mit Steinsalz verwachsen vor. Seltener finden sich wasserärmere Doppelsulfate wie Leonit K 2S0 4 • MgS0 4 • 4 H 1 0, Langbeinit K 2S0 4 • 2 MgS0 4 • Als Rohsalz zur Darstellung obiger Doppelsulfate kommt der wie alle Kalimineralien mit Steinsalz durchsetzte Kainit KCl · MgS0 4 • 3 H 2 0, ferner der Sylvinit KCl · NaCI und Kieserit MgS0 4 • H 2 0 in Betracht. Das ältere Verfahren der heißen Lösung des Kainits mit folgender Krystallisation ergab bei un1ständlicher Aufarbeitung unbefriedigende Ausbeuten.

Nach dem Stande der Kalisalzgewinnung um 1880 erfolgte die Verarbeitung des aus dem Kainit gewonnenen Kaliummagnesiumsulfates, wie H. Precht in einer ausführlichen Arbeit in Dingi. Journ. 241, 456 darlegt, nach den beiden Methoden: ohne Zersetzung von Kalium- und Magnesiumsulfat, bzw. mit Zersetzung des letzteren und ohne Zersetzung des Kaliumsulfates. In ersterem Falle löste man mittels Wassers lösliches Kaliumsulfat heraus bzw. bildete die beide Einzelsalze enthaltenden Doppelsalze, in letzterem Falle bewirkte man die Umsetzung mit Kochsalz und Kaliumchlorid in wässeriger Lösung oder durch Glühen im Wasserdampfstrom oder mittels Calciumhydroxydes, oder man glühte das Kalimagnesiumsulfat mit Kohle.

15 218 beschriebenen Verfahrens behandelt man die neben den Magnesiasalzen noch große Mengen Kalisalze enthaltenden Laugen mit Luft und Wasserdampf bei Temperatur über 50° oder mit luftfreiem Wasserdampf bei über 80° und scheidet das in Lösung befindliche Magnesiumcarbonat durch Zusatz von 0,4% Magnesia aus, so daß beim folgenden Eindampfen der filtrierten Lösung alle Kalisalze gewonnen werden. (D. R. P. ) Die Reinigung des nach D. R. P. 15 218 zur Pottaschegewinnung dienenden Kalium-Magnesiumcarbonates mittels einer Lösung von Magnesiumcarbonat in kohlensäurehaitigern Wasser ist mit der zugehörigen Apparatur in D.

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