By Jaume Sanllorente, Myriam Alfano

Vom Mut, die Welt zu verändern

Eine Reise nach Indien verändert sein Leben: Angesichts der extremen Armut des Landes gründet Jaume Sanllorente die Hilfsorganisation »Sonrisas de Bombay« und bewahrt Tausende von Kindern vor einem Leben auf der Straße. Die beeindruckende Geschichte eines jungen Mannes, der sein Wohlstandsleben aufgibt, um den Kindern von Bombay ihr Lächeln zurückzugeben.

Show description

Read Online or Download Bombay Smiles: Wie Indien mein Schicksal wurde PDF

Similar german_2 books

Strategien im Unternehmen erfolgreich umsetzen: Barrieren überwinden und aktiv handeln

Praxiserprobt und in kompakter Weise bietet das Buch fallspezifische Werkzeuge und eröffnet neue Wege zur Umsetzung von Strategien.

Paartherapie bei sexuellen Störungen: Das Hamburger Modell: Konzept und Technik

Das Hamburger Modell der Paartherapie bei sexuellen Störungen vereint psychodynamisches Verständnis mit verhaltenstherapeutischen Elementen und systemischen Aspekten. Es hat sich in mehr als 30 Jahren praktischer Anwendung immer wieder eindrucksvoll bewährt, aber auch als flexibel genug erwiesen, um den sich wandelnden gesellschaftlichen und klinischen Anforderungen Rechnung zu tragen.

The Beginnings of Scholarly Economic Journalism: The Austrian Economist and The German Economist

The dual journals, Der Österreichische Volkswirt (The Austrian Economist) and Der Deutsche Volkswirt (The German Economist) have been created by means of Gustav Stolper, godfather of Joseph Schumpeter, first in Vienna after which after the 1st international battle, in Berlin. Schumpeter used to be to turn into a common contributor of the Berlin-based magazine, which mixed a winning mixture of monetary research and political and company insider wisdom which Stolper received together with his well-known and wanted events at his Wannsee villa.

Extra info for Bombay Smiles: Wie Indien mein Schicksal wurde

Sample text

Ich war mehrfach beim Bestattungsfeuer dabei, wenn Tote verbrannt wurden. Manchen Touristen graust es vor diesem Anblick, aber ich war fasziniert – und bin es auch heute noch. Nicht weniger fasziniert saß ich auf einer der Ghats, die zum Ganges führten, und beobachtete aufmerksam die Sadhus, Menschen, die alles aufgeben, ihre Familie, ihre gesellschaftliche Stellung sowie allen materiellen Besitz, um sich mithilfe der Meditation und des Studiums der heiligen Texte auf eine spirituelle Suche zu begeben.

Man könnte sagen, es fehlte mir an nichts: Ich hatte Arbeit, Familie, Freunde, ich war jung … Ich war rundum zufrieden mit meinem Leben und hatte nicht vor, es zu ändern. Ich wollte mir nicht eingestehen, dass der stressige Arbeitsrhythmus der letzten Monate langsam seine Spuren hinterließ. Die Asthmaanfälle, unter denen ich seit meiner Kindheit leide, waren in den letzten Wochen häufiger geworden, und die Menschen in meinem Umfeld gaben mir immer öfter zu verstehen, was an sich auf der Hand lag: Selbst wenn ich mit meinem Leben und meiner Arbeit rundum zufrieden war und es mir im Prinzip gut ging – ich war ganz offensichtlich urlaubsreif.

Jahrhundert vollkommen inakzeptabel erschien und für die ich mich verantwortlich fühlte. Mit der Übelkeit, die mich tagelang in Schach hielt, wollte ich mich sicherlich auch gegen Bilder wehren, für die ich keinen Platz in meinem Innern fand. Aber so sehr ich auch versuchte, mich abzulenken – die Empfindungen hatten sich in meiner Seele festgesetzt. Wo war das Lächeln geblieben? Wo die Kinder, die so glücklich waren, obwohl sie nichts besaßen? Was war mit dem herzlichen Land, das aus allen Poren Frieden verströmte?

Download PDF sample

Rated 4.37 of 5 – based on 19 votes