By F. Bauss (auth.), Priv.-Doz. Dr. med. A. A. Kurth, Priv.-Doz. Dr. med. L. Hovy, Dr. med. T. Hennigs (eds.)

Bisphosphonate sind zwar keine neue Substanzklasse in der Therapie von Knochenerkrankungen, die Indikationen für Ihren Einsatz werden aber durch neue Forschungsergebnisse ständig erweitert. Bisphosphonate besitzen eine hohe Affinität zum Knochen und vermindern durch Inhibition der Osteoklasten die Knochenresorption. Dadurch können Bisphosphonate erfolgreich in der Behandlung verschiedener Knochenerkrankungen eingesetzt werden, wobei die primäre und sekundäre Osteoporose bei weitem die häufigste Indikation darstellt.

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I Clin OncoI14:268-276 40. 0955) by intravenous bolus injection. I Bone Miner Res 11:587-593 41. Purohit OP, Radstone CR, Anthony C et al (1995) A randomised double-blind comparison of intravenous pamidronate and clodronate in the hypercalcaemia of malignancy. Br I Cancer 72:1289-1293 42. Ralston SH (1992) Medical management of hypercalcaemia. Br I Clin Pharmacol 34:11-20 43. Ralston SH, Thiebaud D, Herrmann Z et al (1997) Dose-response study of ibandronate in treatment of cancer-associated hypercalcaemia.

Knochenmetastasen verweisen nicht nur - wie andere Metastasen auch - auf die Inkurabilitat der Erkrankung, sie gehen auch mit typischen Komplikationen einher. Beim ossar metastasierten Mammakarzinom stehen die Knochenschmerzen ganz im Vordergrund. Etwa 80% aller Patientinnen erleiden mindestens eine behandlungsbediirftige Schmerzepisode (Tabelle 3). Sehr haufig ist der Knochenschmerz das erste Stigma eines metastatischen Prozesses. Zwar ist die mineralisierte Matrix frei von Nervenfasern, dafiir sind aber im Endost und im Periost zahlreiche A-<5 Mechanorezeptoren und C-Nozizeptoren vorhanden, die Schmerzreize empfangen und ans zentrale Nervensystem weiterleiten.

Zusatzlich ist eine antiresorptive Bisphosphonattherapie notwendig. Weitaus haufiger sind Hyperkalzamiesyndrome bei fortgeschrittener Skelettmetastasierung. Auch hierbei spielen Mechanismen eine Rolle, die von der HHM bekannt sind: parakrine Abgabe osteoklastenaktivierender Substanzen, die von den Tumorzellen synthetisiert, die Zerstorung des Knochens durch Osteoklasten vorantreiben. ). Die Pravalenz der Hyperkalzamie betrug in unserem Kollektiv 9%, wird aber in der Literatur mit 10-20% angegeben.

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