By Maria Demirci

Ein Betreuungsfall kann jeden treffen – sei es, dass guy selbst betreuungsbedürftig wird oder als Angehöriger betroffen ist. Dieser Ratgeber informiert Angehörige und Betroffene über ihre Rechte und Pflichten in dieser schwierigen state of affairs und gibt konkrete Hilfestellung. Als erfahrene Rechtsanwältin in diesem Bereich erläutert die Autorin umfassend, worauf konkret zu achten ist. Kompakt und zusammenhängend sind alle wichtigen Fragen zum Thema Betreuung beantwortet. Dabei gibt sie dem Leser Formulierungsvorschläge und Muster zur Absicherung für den Fall der eigenen Hilfsbedürftigkeit an die Hand. Zahlreiche Beispielsfälle aus der Praxis, wichtige Hinweise und Tipps führen den Leser durch das Buch.

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Im Rahmen der Vermögenssorge hat der Betreuer zunächst den Umfang und Bestand des zu verwaltenden Vermögens festzustellen. Dies geschieht in der Regel durch Anlage eines Vermögensverzeichnisses. In diesem Vermögensverzeichnis sind zwingend folgende Angaben zu machen: Stichtag (Tag der Übernahme der Betreuung) gerichtliches Aktenzeichen Auflistung von Konten/Depots, inklusive des Konto-/Depotstandes am Stichtag Grundstücke mitsamt der Grundbuchbezeichnung; Erbbaurechte (der Betreuer kann den nach seiner Auffassung zutreffenden Verkehrswert angeben) einzelne Auflistung der Haushalts- und persönlichen Gegenstände des Betreuten, soweit siewerthaltig sind; 25andernfalls reicht eine Gesamtwertangabe bzw.

B. Alkoholsucht oder Drogenabhängigkeit, darf der Betreuer nicht in eine Sterilisation einwilligen. 44Der Sterilisation darf der ausdrückliche bzw. mutmaßliche Wille des Betreuten nicht entgegenstehen. Weitere Voraussetzung ist, dass zu erwarten ist, dass es ohne Sterilisation zu einer Schwangerschaft kommen könnte und diese eine Gefahr für Leben oder Gesundheit der Schwangeren bedeuten würde.  B. schwere Herz- und Kreislauferkrankungen, als auch seelische Schäden und das seelische Leid, das die Schwangere erfahren würde, wenn Maßnahmen ergriffen werden müssten, die die Trennung von Mutter und Kind zum Inhalt haben.

Ferner ist der Methode Vorzug zu geben, die eine Refertilisierung, also die Wiederherstellung der Zeugungs-/Empfängnisfähigkeit, ermöglicht. Hintergrund ist, dass Betreuungen nicht auf Lebenszeit ausgelegt sind und der Eingriff ggf. rückgängig gemacht werden können sollte. Die Vornahme der Sterilisation bei einem unter Betreuung stehenden Menschen setzt immer voraus, dass überhaupt eine Notwendigkeit für den Eingriffbesteht – was nicht der Fall ist, wenn der Betreute keine sexuellen Kontakte hat.

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