By Dr. med. Frank H. Mader, Dr. med. Herbert Weißgerber (auth.)

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T. aber auch von Ärzten. a. die Bedeutung einer dem Patienten plausibel erscheinenden Ausrede bei vielen ursächlich unklaren Krankheit<;fällen [29]. Bei den Ärzten können sozialversicherungsrechtliche Erfordernisse ("Kassendiagnosen") Anlaß dafür sein, den klinischen Sprachgebrauch für die Belange der Praxis ("grippaler Infekt") unkritisch zu übernehmen. Es kann aber auch ärztlicher Ehrgeiz sein, "Diagnosen" auszuweisen, oder einfach die unausgesprochene Angst, vor dem Kollegen ohne "Diagnose" dazustehen (vgl.

I). Sie begegnen dem Arzt in einer durchschnittlich großen Praxis mindestens einmal pro Jahr (Tabelle I). Während seines Berufslebens sieht der übliche Praktiker ungefähr 2000-2500 dieser beschriebenen Fälle. Die häufigsten 100 Vorkommnisse machen übrigens fast schon 80%, die häufigsten 200 bereits 93% aller Beratungsergebnisse aus [151]. Aus der Erfahrung heraus hat sich als Grenze des regelmäßig Häufigen ein Verhältnis der Fälle von 1:3000 ergeben. So viele Fälle sieht also ein Allgemeinarzt im langjährigen Durchschnitt mindestens einmal pro Jahr (Tabelle 1).

UF AFAR Husten Bronchitis AFAR Leistenhernie Subikterus Perforiertes Trommelfell Hämorrhagische Zystitis Systolikum 6M. 27 J. 7 J. 55J. 42J. 60J. m. w. w. m. w. m. B. bei Masern oder Sepsis) sieht man in der Praxis wegen der meist frühzeitig einsetzenden Therapie nur noch selten und im übrigen oft erst im nachhinein. Der Allgemeinarzt soll es ertragen lernen, akute unklare Fälle einige Tage lang abwartend offenzulassen, bis es keinerlei Zweifel mehr am Ausbleiben einer Wendung zum Besseren gibt.

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